Kenya Safari Map ist für Selbstplaner gemacht.
Statt direkt in Buchungen zu springen, hilft dir diese Seite zuerst zu verstehen, wie Kenia wirklich „zusammenpasst“ — Safari-Regionen, Entfernungen, Transportoptionen und die wichtigen Abwägungen, wenn du zwischen Orten unterwegs bist.
Starte mit der Karte. Schalte Ebenen ein und aus, erkunde Routen und nutze das Ganze, um eine realistische Reiseroute zu formen, bevor du etwas festlegst.
Tipp: Öffne das Ebenen-Menü (oben links in der Karte), um Regionen, Parks & Conservancies, Ballon-Anbieter, Flughäfen & Airstrips, die SGR-Bahnlinie sowie wichtige Orte/Grenzübergänge ein- und auszublenden.
Reisetipps für die Safari-Planung in Kenia
Diese Tipps richten sich an unabhängige Reisende, die ihre Safari selbst planen. Es geht um Regionen, Transport, Tempo und die richtige Reihenfolge bei Entscheidungen — also um das, was vor Ort am meisten darüber entscheidet, wie sich eine Safari wirklich anfühlt.
Viele Safaris in Kenia sind rund um ein einziges Safari-Fahrzeug mit Fahrer organisiert, das Gäste am Flughafen abholt und während der gesamten Reise begleitet. Das passt für viele — Selbstplaner bevorzugen aber oft eine flexiblere, modulare Variante.
Wenn du in der Stadt Uber oder Bolt nutzt, für längere Strecken den Madaraka Express (SGR), und Safari-Fahrzeuge nur für die Safari-Abschnitte organisierst, kann das bequemer, komfortabler und oft auch günstiger sein. Wer Transport zuerst denkt, erkennt schneller, welche Regionen natürlich in die Route passen — und vermeidet später lange, zermürbende Transfers.
Verschiedene Teile Kenias passen zu unterschiedlichen Reisestilen. Kombinationen aus Strand, Bergblicken und Safari funktionieren oft besonders gut in Ostkenia, weil Regionen näher beieinander liegen und leichter per Straße, Bahn oder kurzen Flügen verbunden werden können. Die Great Migration im Westen findet nur in einem relativ kurzen Zeitfenster pro Jahr statt und bedeutet meist längere Distanzen sowie eingeschränktere Transportoptionen.
Safari-Reisen sind anstrengender, als es auf der Karte wirkt. Lange Fahrten, frühe Starts und Pirschfahrten summieren sich schnell. Die meisten genießen ein Safari-Gebiet deutlich mehr, wenn sie drei bis vier Nächte an einem Ort bleiben.
Sobald du weißt, wie weit du reisen willst und wie du zwischen Regionen wechselst — Straße, Flug oder Bahn — wird die Unterkunftswahl viel einfacher. In jedem Safari-Gebiet gibt es eine breite Auswahl an Lodges und Camps.
Internationale Flughäfen: Nairobi & Mombasa
Die meisten internationalen Reisenden kommen über den Jomo Kenyatta International Airport (NBO) in Nairobi an. Das ist Kenias wichtigstes internationales Drehkreuz mit Direktverbindungen aus Europa, dem Nahen Osten, Nordamerika und vielen Teilen Afrikas. Nairobi dient oft als erster Stopp, bevor es per Straße, Flug oder Zug weiter auf Safari geht.
Jomo Kenyatta International Airport (offiziell) →
Manche starten an der Küste und landen über den Moi International Airport (MBA) in Mombasa. Auch dort gibt es internationale Flüge, besonders aus Europa und dem Nahen Osten. Das ist praktisch, wenn du zuerst Kenias Strände einplanst und danach ins Landesinnere weiterreist.
Weiterreise: Straße, Bahn & Inlandsflüge
Von Nairobi oder Mombasa aus gibt es mehrere sinnvolle Wege, um tiefer nach Kenia zu reisen:
Inlandsflüge & Wilson Airport
Der Wilson Airport (WIL) in Nairobi ist das wichtigste Drehkreuz für Safari-Flüge. Wenn du mit einem Kleinflugzeug zum Amboseli-Airstrip fliegst, startet der Flug fast immer ab Wilson.
- SafariLink – https://www.flysafarilink.com
- AirKenya – https://airkenya.com
Madaraka Express (SGR-Zug)
Der Madaraka Express ist ein moderner, komfortabler Zug zwischen Nairobi und Mombasa — eine echte Alternative zum Fliegen oder langen Fahrten auf der Straße.
Madaraka Express (SGR) Tickets →
Visa, Einreise & Zoll
Kenia nutzt für viele Nationalitäten eine Online-Electronic Travel Authorisation (eTA). Die Anforderungen unterscheiden sich, daher sollte man vor der Reise immer die offizielle Website prüfen.
Bei der Ankunft läuft es normalerweise so ab:
- Passkontrolle
- Gepäck abholen
- Zoll
- Ankunftshalle
Währung, Zahlungen & wie man in Kenia bezahlt
Kenianischer Schilling (KES)
Kenias Landeswährung ist der Kenianische Schilling (KES). Preise werden in Kenia grundsätzlich in KES angegeben. Geldautomaten (ATMs) gibt es an internationalen Flughäfen, in Nairobi und in größeren Städten. Bargeld ist gelegentlich hilfreich, aber viele Reisende bezahlen vor Ort überwiegend digital.
M-PESA (Mobile Money)
Du wirst oft hören: „Wir bezahlen per M-PESA.“ Das ist keine eigene Währung — das Geld bleibt KES. M-PESA ist das Zahlungssystem, mit dem KES digital gesendet und empfangen werden.
Für Reisende bedeutet M-PESA in der Regel: lokale SIM-Karte + Registrierung/Aktivierung. Wenn es einmal läuft, ist es extrem verbreitet und besonders praktisch für Trinkgeld und Zahlungen an Einzelpersonen (Guides, Fahrer, Porter, lokale Verkäufer), weil du kein passendes Bargeld brauchst.
In KES via M-PESA zahlen (mit Bitcoin im Hintergrund) — Tando
Mit Tando kannst du in Kenia in KES per M-PESA bezahlen — ohne eigenes M-PESA-Konto und ohne Bargeld zu managen. Du zahlst auf deiner Seite in Bitcoin; der Empfänger erhält KES über M-PESA. Tando ist die Brücke zwischen beidem. Praktisch für alltägliche Zahlungen und Trinkgeld, wenn du digital bleiben willst.
Kredit- & Debitkarten
Visa und Mastercard werden in etablierten Hotels, Lodges, Safari-Anbietern und vielen Restaurants akzeptiert. American Express ist seltener, und manche Anbieter berechnen Kartengebühren. Karten sind ein gutes Backup — vor Ort sind M-PESA-basierte Zahlungen oft schneller und „lokaler“.
SIM-Karten, eSIMs & Verbindung
An großen Flughäfen gibt es Schalter lokaler Anbieter, sodass du bei Ankunft leicht eine SIM-Karte mit Daten kaufen kannst. WLAN ist in Hotels und vielen Restaurants verfügbar, aber mobiles Internet ist sehr hilfreich für Navigation, Messaging und Transport-Apps.
Viele nutzen inzwischen eSIMs, die man vor der Reise kaufen und bei Ankunft aktivieren kann. Beliebte Optionen sind:
- Airalo – https://www.airalo.com
- Nomad – https://www.getnomad.app
- Holafly – https://esim.holafly.com
Airport-Transfers, Taxis & Fortbewegung
Viele Hotels und Lodges bieten vorab organisierte Transfers an — besonders empfehlenswert, wenn du zum ersten Mal in Kenia bist. Auch seriöse Ride-Hailing-Apps funktionieren direkt ab Nairobi- und Mombasa-Flughafen:
Wie in jeder Großstadt gilt: nutze seriöse Anbieter, sichere Wertsachen und ignoriere aufdringliche „Angebote“ im Terminal.
Für die meisten Reisenden sind Nairobi und Mombasa die wichtigsten Einstiegspunkte nach Kenia. Es ist üblich — und oft sehr praktisch — eine Nacht in einer dieser Städte zu verbringen, bevor es weitergeht in Safari-Regionen, per Straße, Flug oder Bahn.
Diese kurzen Stadtaufenthalte sind meist Logistik und Erholung statt Sightseeing: vom Langstreckenflug ankommen, für frühe Abfahrten positionieren und Reisetage realistisch (und stressfrei) planen.
Nairobi: Wo die meisten ankommen
Nairobi ist Kenias wichtigstes Verkehrs-Drehkreuz und Startpunkt für viele Safaris. Beliebte Gegenden wählt man eher nach Nähe zu Weiterreise-Routen als nach klassischen Sehenswürdigkeiten.
- Karen: Ruhiger und grüner, mit Boutique-Hotels und Lodges — ideal, um entspannt in die Safari zu starten oder sie ausklingen zu lassen. Nahe des Nairobi National Park.
- Westlands: Zentral und lebendig, mit vielen Hotels, Restaurants und Shopping — praktisch für eine kurze Übernachtung.
- Gigiri: Sicher und eher ruhig, nahe Botschaften und internationalen Organisationen — häufig komfortable Unterkünfte im oberen Segment.
- Nahe Wilson Airport: Ideal bei frühen Inlandsflügen in Safari-Regionen wie Amboseli — weniger Stadtverkehr am Morgen.
Mombasa: Nach der Safari am Strand entspannen
Mombasa wird oft genutzt, wenn Reisende Safari und Küste kombinieren. Viele Routen beinhalten ein oder zwei Nächte rund um An- oder Abreise — je nach Flugzeiten und ob es anschließend per Straße, Flug oder Bahn ins Landesinnere weitergeht.
- Nordküste (Nyali & Bamburi): Gut erschlossen, große Auswahl an Hotels/Resorts, nahe der Stadt und dem Moi International Airport.
- Südküste (Diani Beach): Entspannter Resort-Charakter, häufig „nach der Safari“. Erfordert meist einen kurzen Inlandsflug oder Fährverbindung.
- Nahe Moi International Airport: Praktisch bei späten Ankünften, frühen Abflügen oder kurzen Stopps, wenn die Strandzeit begrenzt ist.
Bei der Stadtauswahl zählt Lage und Transferzeit mehr als „Extras“. Safaritage starten früh — weniger unnötiger Stadtverkehr macht den Ablauf deutlich angenehmer.
Safari-Planung wird leichter, wenn du zuerst entscheidest, wie du dich bewegst — und erst dann eine Region wählst. Ostkenia (inklusive Amboseli) bietet mehr Transport-Kombinationen — besonders für Reisende, die über Nairobi (NBO) ankommen oder über die Küste via Mombasa (MBA) starten. Westkenia (inklusive Maasai Mara) ist großartig, bedeutet aber oft längere Distanzen und weniger unkomplizierte Optionen.
Ostkenia: Amboseli und der Nairobi–SGR–Küstenkorridor
Wenn deine Route Strand, Kilimandscharo-Blicke und eine hochwertige Safari kombiniert, wirkt Ostkenia vor Ort oft „runder“. Du erreichst die Amboseli-Region per Flug, Straße oder als komfortable Bahn + Straße-Kombination.
Per Straße
Straßenreisen funktionieren gut für Selbstplaner mit 4×4 Safari-Fahrzeug oder privatem Transfer. Das hält den Ablauf flexibel und passt sowohl für Starts in Nairobi als auch für Inland-Routen ab der Küste.
Per Flug
Flüge ab Wilson Airport (WIL) verbinden Nairobi mit Airstrips im Amboseli-Ökosystem. Das ist die schnellste Option, wenn Zeit knapp ist.
Häufig genutzte Safari-Airlines:
- SafariLink – https://www.flysafarilink.com
- AirKenya – https://airkenya.com
Per Bahn + Straße: Madaraka Express (SGR) bis Emali
Die Standard Gauge Railway (SGR) (auch Madaraka Express) verbindet Nairobi und Mombasa. Für viele Selbstplaner macht die SGR Reisetage deutlich angenehmer — vor allem, wenn man von der Küste ins Landesinnere weiterreist.
Madaraka Express (SGR) Tickets →
Transfers (Emali SGR → Amboseli)
Ab Emali geht es per Straße weiter Richtung Amboseli — mit privatem Transfer oder Safari-Fahrzeug. Wenn du Bahnreise und Safari-Logistik kombinierst, lohnt es sich, die Abholung vorab zu organisieren — entweder über einen Ground Operator oder indem du deine Lodge/Camp bittest, ein Fahrzeug zur Emali SGR zu schicken. Vorab organisierte Transfers machen die Timing-Frage planbarer und vermeiden unnötiges Warten am Bahnhof.
Bodentransfers (Emali SGR – Amboseli):
- Kenya Balloon Safaris. Private Safari-Fahrzeuge und Transfers können organisiert werden, um dich an der Emali SGR abzuholen und nach Amboseli zu bringen. kenyaballoonsafaris.com
- Deine Lodge oder dein Camp. Viele Lodges können ebenfalls Safari-Fahrzeuge oder private Transfers zur Abholung an der Emali SGR organisieren, besonders wenn du in einer Conservancy übernachtest.
Westkenia: Maasai Mara und die Great Migration
Die Maasai Mara ist ein klassisches Safari-Ziel — besonders während der Great Migration. Gleichzeitig ist die Migration ein kurzes, saisonales Zeitfenster, und für viele Reisende braucht es mehr Zeit und eine straffere Planung, weil Distanzen größer sind und Transportoptionen oft weniger flexibel.
Viele reisen per Flug oder mit langen Fahrten
Mara-Routen basieren häufig entweder auf Inlandsflügen ab Nairobi (meist Wilson) oder längeren Straßenfahrten im Safari-Fahrzeug. Im Vergleich zu Ost-Routen gibt es kein übliches „Bahn + kurzer Transfer“-Pendant — daher sind Tempo und Transferzeit besonders wichtig.
Faustregel: Wenn du die Mara willst, plane extra Zeit ein — damit es entspannt wirkt und nicht gehetzt.
Sobald Route und Transport stehen, kannst du Aktivitäten sinnvoll „darauf schichten“. Amboseli und die Maasai Mara bieten beide klassische Safari-Erlebnisse — unterscheiden sich aber bei Saison, Größenordnung und Reise-Logistik.
Amboseli National Park & Kilimandscharo-Blicke
Heißluftballon-Safaris in Amboseli
Ballonfahrten in Amboseli finden in einer ruhigeren, offeneren Landschaft statt — mit ganzjähriger Tierbeobachtung und ikonischen Blicken auf den Kilimandscharo. Die Flüge sind nicht migrationsabhängig; damit ist Amboseli das ganze Jahr über eine verlässliche Option.
- Kenya Balloon Safaris – https://www.kenyaballoonsafaris.com/
- Kilimanjaro Balloon Safaris – https://kilimanjaroballoonsafaris.com/
Pirschfahrten (Game Drives)
Amboseli ist bekannt für große Elefantenherden, offene Ebenen und Bergkulisse. Pirschfahrten sind ganzjährig möglich und oft weniger von Hochsaison-Andrang betroffen als manche westliche Parks.
Kulturelle Besuche
Rund um Amboseli gibt es häufig kulturelle Besuche bei Maasai-Communities und Conservancies — eine Möglichkeit, lokale Lebensrealität und Naturschutz im Kontext zu erleben.
Vogelbeobachtung
Saisonale Feuchtgebiete und permanente Sümpfe machen Amboseli zu einer der spannenderen Regionen für Birding — besonders während Zugzeiten.
Maasai Mara National Reserve
Heißluftballon-Safaris in der Maasai Mara
Die Maasai Mara ist besonders bekannt für Ballonfahrten während der Great Migration, die nur in einem begrenzten Zeitraum stattfindet (Aug–Sep). Die Anreise in die Mara bedeutet meist längere Distanzen und basiert auf Flügen oder ausgedehnten Straßen-Transfers.
- Adventures Aloft Balloon Safaris – https://aaballoonsafaris.com/
- Balloon Safaris Ltd – https://www.balloonsafariskenya.com
- Governors' Balloon Safaris – https://www.governorsballoonsafaris.com
- Maasai Mara Balloons (MGM) – https://www.masaimaraballoons.com/
- Mara Ballooning (Hot Air Safaris) – https://www.maraballooning.com/
- Skyship Hot Air Balloons – https://www.skyshipballoonsafaris.com
- Transworld Balloon Safaris – http://www.transworldsafaris.com/ballooning.php
Pirschfahrten (Game Drives)
Pirschfahrten in der Mara orientieren sich in den Peak-Monaten (Aug–Sep) stark an migrationsbedingten Bewegungen — mit höherer Fahrzeugdichte in dieser Zeit.
Kulturelle Besuche
Kulturelle Erlebnisse in der Mara-Region beinhalten häufig Besuche bei Maasai-Communities in der Nähe des Reservats und der Conservancies.
Letzte Tipps, bevor du deine Route festzurrst
Ein paar letzte Checks, die oft den Unterschied machen — zwischen entspannter Safari und unnötigem Stress.